Schweizer Alpenclub

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Glattalp Hütte


Homepage Glattalphütte

LK 1173 (Linthal), 246 S (Klausenpass)


Auf einem Geländerücken, am westlichen Ende der ausgedehnten Hoch-fläche der Glattalp gelegen. Eigentum der Sektion Mythen SAC, 6430 Schwyz. Im Winter normalerweise unbewartet. 60 Schlafplätze. Solarbe-leuchtung, Kochen mit Holz oder Gas (Gasautomat mit 50 Rp.-Stücken zu bedienen). Telefon in der Hütte 041/830 19 39. Hüttenchef: Fuchs Xaver, Waid 14, 6436 Muotathal, Tel. 041 830 13 92. Hüttenwart: Eliane Bürgler, Neuhaus, 6434 Illgau. Tel. 079 784 05 41, E-Mail: fraenzi.gwerder@bluemail.ch


OV.- siehe unter Gruppe 4.

Skitouren: Pfannenstock, Grisset, Ortstock, Läckistock, Glatten.

1a Vom Schwarzenbach (Bisistal)

SS- Zeit: 41/2-5 Std.

Abb.: S. 129

Bemerkungen: 1250 m Aufstieg, 150 m Abfahrt zur Hütte, Hangrich-tung W bis N. Langer, interessanter, teilweise steiler Aufstieg in ursprünglicher Landschaft. Unterhalb «In den Stägen» bei Hart-schnee heikle 120 m-Querung in 45° steilem Gelände. Das raue Gelände erfordert eine gute Schneeauflage, besonders auch im Abschnitt Ob. Schwarzenbach-Bärensol, der einer zunehmenden Verwachsung unterliegt. Bei Nebel ab Robutzli sehr schwierige Ori-entierung. Route auch für die Abfahrt geeignet.

Vom Gasthaus Schwarzenbach (P. 956, Parkplätze) auf horizontaler Strasse zur Muotabrücke. Jenseits der Schlucht auf der Strasse wei-ter bis zur ersten Rechtsschlaufe. Nun auf einem Nebensträsschen in östlicher Richtung zum Oberen Schwarzenbach (1056 m).

In gleicher Richtung durch Jungwald an markanten Steinblöcken vorbei in eine Runse. Wo diese steiler wird, nordwärts auf einen bewaldeten Geländerücken abbiegen und über diesen zum fels-durchsetzten Querriegel unterhalb von Bärensol hinauf. Den Steil-hang möglichst hoch in nordwestlicher, später westlicher Richtung queren, bis in die Falllinie der Bärensolhütte (R 1436), deren Giebel man schon von weit unten sieht. Direkt aufwärts zur Hütte und zu P 1465 oder, bequemer, den nun deutlich ausgeprägten Viehfahrweg in gleicher Richtung weiterverfolgen und in weitem Bogen zum glei-chen Ziel.

Der weitere Aufstieg erfolgt zuerst in nordöstlicher, später östlicher Richtung im sich verengenden Tälchen dem Chli Chupferberg entlang. Auf 1800 m verflacht sich das Gelände (Abzweigung R. 91a zum Pfannenstock).

An den in einer Senke liegenden Hütten der Alp Robutzli (1774 m) vorbei in südöstlicher Richtung durch den Inneren Streipfen zur Cha-retalp (P. 1858). Südwestlich über die Ebene und in gleicher Richtung über den sich aufsteilenden Hang zur Einsattelung bei P. 2056, nord-östlich des Pfaffs. Nun über offene Hänge südwärts zur Glattalphüt-te hinab.


1b Vom Sali (Bisistal)

S+ Zeit: 21/2 Std.

Bemerkungen: 750 m Aufstieg, Hangrichtung W, NW. Nur bei ganz sicheren Schneeverhältnissen zu begehen. Hang unterhalb der Märenwand bis 40° stell, kurze Einzelstellen unterhalb Mütschen bis 45°. Normalerweise wird die Bergstrasse bis ins Sali durch das EBS (Eigenwerk des Bezirkes Schwyz) gepflügt.

Vom Sali (P. 1149) auf der Alpstrasse gegen Milchbüelen. Dort, wo diese waagrecht gegen N in Richtung Alphütten abbiegt, gerade auf-wärts nach Läcki. Nun in nordöstlicher Richtung über den Alpboden, dann in kurzen Kehren oder zu Fuss zur Märenwand hinauf (besser und sicherer als die ansteigende Ouerung des langen Schräghan-ges).

Weiter auf der Sommerroute, die Felsabsätze umgehend, steil nach Mütschen und nach einem letzten Anstieg auf den W-Rand der Glatt-alp. Von hier nach NW abbiegend in wenigen Min. zur Hütte.


1 c Von Braunwald

S Zeit: 4 Std. ab Berggasthaus Gumen


Bemerkungen: 450 m Aufstieg, 455 m Abfahrt, 11 km Horizontaldi-stanz, Hangrichtun